Beziehung zwischen Tastspitzen und Kalibriernormalen

Die Tastspitzenversatz-Kalibrierung basiert auf der Position des Normals auf dem Stativ. Wenn eine Tastspitze kalibriert wird und angegeben wird, dass das Normal bewegt wurde, wird die Position des Normals basierend auf dem Tastspitzenversatz ermittelt. Wenn die Tastspitze noch nicht kalibriert wurde, wird der Nenntastspitzenversatz aus der Datei probe.dat verwendet.

Es kann von Bedeutung sein, ein gemeinsames Bezugssystem für die Tastspitzenversatz-Kalibrierungen beizubehalten. Wenn mehrere Tastspitzen mit Hilfe eines herkömmlichen Tools kalibriert werden, weisen die Tastspitzen dasselbe Versatz-Bezugssystem auf. Dieses Bezugssystem kann auf ein zweites Tool erweitert werden, indem angegeben wird, dass das zweite Tool verschoben wurde und durch die Durchführung einer Tastspitzenversatz-Kalibrierung mit einer Tastspitze, die auf dem ersten Tool kalibriert wurde. Elementpositionen, die mit Tastspitzen im selben Bezugssystem gemessen wurden, sollten auf dasselbe Ergebnis kommen (im Rahmen der Messfähigkeit des Gerätes). Wenn Sie eine Tastspitze auf einem Kalibriernormal, das sich nicht im selben Bezugssystem befindet, kalibrieren und nicht angeben, dass das Kalibriernormal verschoben wurde, dann wird das Tastspitzenkalibrier-Bezugssystem auf das Kalibriernormal abgeändert. Die Lösungen mit den drastischen Unterschieden rühren vermutlich von den Elementen, die mit Tastspitzen gemessen wurden, die in unterschiedlichen Bezugssystemen kalibriert wurden, her.

Erachten Sie ein neues System, in dem keine Taster oder Kalibriernormale kalibriert wurden, in dem eine Kalibrierkugel und ein Ringkalibriernormal für die Tastspitzenkalibrierung verwendet werden. Kalibrieren Sie den taktilen Taster mit Hilfe der Kalibrierkugel und geben Sie an, dass die Kalibrierkugel verschoben wurde. Kalibrieren Sie daraufhin denselben taktilen Taster auf der Ringmesslehre und geben Sie an, dass das Kalibriernormal verschoben wurde. Die beiden Kalibriervorgänge für die Tastspitze des taktilen Tasters legen den Bezug zwischen den Kalibriernormalen und der Tastspitze des taktilen Tasters fest. Kalibrieren Sie jetzt die Tastspitze des Optiktasters auf der Ringmesslehre. Die Tastspitze des taktilen Tasters und die Tastspitze des optischen Tasters weisen nun dasselbe Versatzkalibrierung-Bezugssystem auf. Die Versatzkalibrierungen der beiden Taster mit den beiden Kalibriernormalen sind verknüpft, weil der Taster, dessen Versatz auf der Kalibrierkugel kalibriert wurde, auf dem Ringkalibriernormal kalibriert wurde, nachdem das Ringkalibriernormal als verschoben galt. Da das Ringkalibriernormal als verschoben galt (oder seine Position unbekannt ist), als die Tastspitze des taktilen Tasters mit dem Ringkalibriernormal kalibriert wurde, wurde die Position des Ringkalibriernormals auf der Plattform aufgrund des gemessenen Versatzes der Tastspitze des taktilen Tasters bestimmt. Der Versatz der Tastspitze des taktilen Tasters wurde dazu verwendet, die Plattformposition beider Kalibriernormale festzulegen, woraufhin dann der Versatz des Optiktasters auf der Plattformposition einer dieser Kalibriernormale basierte.

Die beiden Tastspitzen wären nicht querverwiesen, wenn die Tastspitze des taktilen Tasters auf der Kalibrierkugel kalibriert worden wäre und dann wäre die Tastspitze des optischen Tasters auf dem Ring kalibriert worden. Wenn die Tastspitze des taktilen Tasters auf der Kalibrierkugel kalibriert worden wäre und die Tastspitze des optischen Tasters auf dem Ringkalibriernormal, und wäre dann der taktilen Taster auf dem Ringkalibriernormal kalibriert worden, dann befänden sich die beiden Tastspitzen in dem gleich Bezugssystem, das aber nicht dasselbe Bezugssystem wäre wie die Kalibrierkugel oder eine beliebige Tastspitze, die zuvor auf der Kalibrierkugel kalibriert wurde. Die Ursache hierfür liegt darin, dass die Tastspitze des Optiktasters zur Bestimmung der Position des Ringkalibriernormals verwendet wurde, als sie als verschoben galt, aber die Tastspitze des optischen Tasters nicht auf der Kalibrierkugel kalibriert wurde. Das Bezugssystem der taktilen Tastspitzen wurde so abgeändert, dass es mit dem Ringkalibriernormal übereinstimmt. Um die Verknüpfung der Tastspitzen mit den Kalibriernormalen beizubehalten, muss sich die auf dem gerade verschobenen Kalibriernormal verwendete Kalibriertastspitze jedesmal dann, wenn ein Kalibriernormal als verschoben gilt (was auch bedeutet, dass es sich um ein Kalibriernormal handelt, dessen Position unbekannt ist), im selben Bezugssystem befinden wie das erste Kalibriernormal.

Sie können die untere Tastspitze eines taktilen Sterntasters nur auf der Ringmesslehre kalibrieren. Ein Kugel-Kalibriernormal oder eine Kombination aus Kugel-Kalibriernormal und Ringmesslehre können verwendet werden, um die Verknüpfung zwischen Sterntastertastspitzen und optischem Taster herzustellen. Diese Verknüpfung würde normalerweise über das Kalibrieren aller Sterntastertastspitzen des taktilen Tasters auf dem Kugel-Kalibriernormal erfolgen. Anschließend wird die untere Tastspitze auf dem Ring-Kalibriernormal kalibriert und dabei wird angegeben, dass das Normal bewegt wurde. Dann wird der optische Taster auf dem Ring-Kalibriernormal kalibriert. Anschließend können Sie taktile Tastspitzen auf dem Kugel-Kalibriernormal und optische Taster auf dem Ring-Kalibriernormal kalibrieren.