(Dieses Element gehört zum Dialogfeld Taster-Hilfsprogramme, das Sie über Einfügen | Hardwaredefinition | Taster aufrufen können.)
Beim Verwenden der scanbasierten Renishaw-Methode zur Kalibrierung des analogen Tasters von Renishaw (wie beispielsweise den SP25, SP600 oder SP80) muss beim ersten Kalibriervorgang mit dieser Methode das volle Einmessen, das die ganze Reihe von Scans ausführt, angewendet werden. Nach diesem vollen Einmessen können Sie je nach Bedarf eine einfachere Kalibrierung wählen.
Beim vollen Einmessen werden alle Koeffizienten des analogen Tasters zusammen mit dem Tastspitzenversatz und der Tastspitzengröße berechnet.
Partielles (vereinfachtes) Einmessen funktioniert genauso wie eine nicht-analoge Tasterkalibrierung: es besteht aus einzelnen Messpunkten (keine Scans) und berechnet nur den Tastspitzenversatz und die Tastspitzengröße; die Koeffizienten des analogen Tasters bleiben unverändert.
So führen Sie eine vereinfachte Kalibrierung durch:
Wählen Sie im Menü Einfügen | Hardwaredefinition | Taster, um das Dialogfeld Taster-Hilfsprogramme anzuzeigen.
Laden Sie einen analogen Renishaw-Taster aus der Liste Tasterdatei.
Wählen Sie das Kontrollkästchen Partielles Einmessen verwenden aus. Für Taster, die diese Option nicht unterstützen, bleibt dieses Kontrollkästchen deaktiviert.
Wählen Sie eine oder mehrere bereits kalibrierte Tastspitzen aus der Liste Aktuelle Tastspitzen aus.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Messen. Es erscheint das Dialogfeld Messen.
Nehmen Sie im Dialogfeld Messen die erforderlichen Änderungen vor. Wenn Sie benannte Parametersätze definieren, speichert PC-DMIS den Status des Kontrollkästchens Partielles Einmessen verwenden im Satz zur künftigen Verwendung.
Klicken Sie auf Messen. Befolgen Sie die Bildschirmanweisungen. PC-DMIS führt eine vereinfachte Kalibrierung durch.
Der Eintrag ProbeUsePartialCalibration im Bereich ProbeCal des PC-DMIS-Einstellungseditors speichert die Standardeinstellung für dieses Kontrollkästchen bei der Definition einer neuen Tasterdatei.